Hühneraugen vermeiden und entfernen

Durch permanenten Druck auf bestimmte Hautstellen können sich Hühneraugen an den Füssen bilden. Es gibt zahlreiche Ursachen, wieso sie entstehen (z. B. zu enge Schuhe, besonders knochige Füsse). Meist liegt es aber daran, dass die Schuhe lediglich nicht ausreichend gepolstert sind.

Ein Hühnerauge bildet sich, wenn auf einen Punkt auf der Haut ständig Druck ausgeübt wird. Bei der Entstehung verhärten sich die Haut und das darunter liegende Gewebe durch die Hautschichten bis hin zum Knochen – dadurch unterscheidet sich das Hühnerauge von der Hornhaut, die nur die obersten Hautschichten betrifft. Da der Sporn des Hühnerauges in die Tiefe der Haut gerichtet ist, kann es jedes Mal, wenn Druck auf den Fuss ausgeübt wird, zu Schmerzen kommen. Der Druck wir auch auf sensible nervendurchzogene Bereiche im Gewebe weitergeleitet.

Wie kann man Hühneraugen vermeiden?

Der erste Schritt zur Prävention – wie bei allen Problemen rund um den Fuss – ist eine gute Fusspflege-Routine. Die richtige Pflege der Füsse kann helfen, Probleme wie Hühneraugen, Schwielen, Pilzinfektionen und Hornhaut zu vermeiden. Mit diesen einfachen Schritten können speziell Hühneraugen vermieden werden:

  • Richtig sitzendes Schuhwerk.
    Schlecht sitzende Schuhe sind die häufigste Ursache für Hühneraugen. Schuhe sind entweder zu eng oder nicht ausreichend gepolstert. Selbst wenn die Schuhe generell bequem sind, reicht es, wenn auf eine Hautstelle stetig Druck ausgeübt wird. Dort kann sich mit der Zeit ein Hühnerauge bilden.
  • Ihre Schuhe sollten trocken sein, bevor Sie wieder hineinschlüpfen.
    Nasse oder feuchte Haut kann die Reibung der Schuhe verstärken. Dadurch werden bestimmte Hautpartien erhöhtem Druck ausgesetzt und Hühneraugen können sich schneller bilden. Indem Sie sich versichern, dass Ihre Haut an den Füssen komplett trocken ist, können Sie die Reibung verringern und so auch die Gefahr von Hühneraugen.
  • Fussschmerzen nicht hinnehmen.
    Wenn Ihr Fuss an einer bestimmten Stelle schmerzt und es mit der Zeit nicht besser wird, sich vielleicht sogar verschlimmert, sollten Sie möglichst bald handeln. Selbst wenn es im Moment nicht so alarmierend zu sein scheint, könnte es sich zu etwas Ernsthaftem, wie z. B. einem Hühnerauge, entwickeln. Wenn Sie sich unsicher sind, ob es sich um ein Hühnerauge handelt, können Sie zur Kontrolle Ihre Füsse auf die in diesem Artikel genannten Erkennungsmerkmale untersuchen, oder sich ärztlichen Rat einholen.

Wieso kommen sie immer wieder?

Viele Menschen glauben, dass eine Hühneraugen Behandlung nur teilweise wirkt, da ihre Hühneraugen oftmals wiederkehren – meist schon innerhalb von wenigen Monaten. Dies ist allerdings eine falsche Annahme, da Betroffene häufig weiterhin die falschen Schuhe tragen (die Hauptursache für Hühneraugen). Es kann aber auch sein, das Sie unter einem anderen Fussproblem leiden – z. B. Ballenfuß – hierbei sind die Zehen anfälliger für Reibung und Druck und somit für Hühneraugen. 

Hühneraugen erkennen und entfernen

Wenn Sie glauben, dass sich ein Hühnerauge bildet, kann es manchmal schwierig sein, sich 100 % sicher zu sein. Sie werden oft für Schwielen und Hornhaut gehalten, die eigentlich viel grösser sind. Ein Hühnerauge ist ein kleiner harter, flacher, grauer oder gelber Hautkreis, der sehr schmerzhaft sein kann. Normalerweise treten Sie an der Fusssohle oder seitlich sowie oben auf den Zehen auf.

Für die Behandlung von Hühneraugen hat Scholl ein Produkt entwickelt, den 2 in 1 Hühneraugen Entferner Stift. Der Stift sollte zum Erweichen täglich auf die harte Aussenschicht des Hühnerauges aufgetragen werden. Begleitend dazu wird an jedem dritten Tag die obere Schicht mit der beigefügten Pfeile abgetragen werden – dadurch wird die Dicke reduziert und Druck und Schmerz schnell gelindert.

Innerhalb von 5 Tagen sollten die ersten Resultate sichtbar sein.